Mit dem Ankauf der beiden Liegenschaften an der Zürichstrasse 113 und 115 in Ebmatingen setzt die WOMA einen wichtigen statuarischen Auftrag in die Tat um: moderates Wachstum und damit die Sicherung von bezahlbarem Wohnraum.
Das Portfolio wird durch insgesamt 12 Wohnungen erweitert – und das Schöne daran: die Liegenschaften befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur WOMA-Liegenschaft Aeschstrasse 99.
Für die WOMA heisst es nun, die Mietenden der neuen Liegenschaften in die Genossenschaft zu integrieren. Das bedeutet für uns alle, die "Neuen" freundlich zu begrüssen und sie über Ziele, Werte, Regeln und Abläufe in der WOMA zu informieren, damit weiterhin ein erfolgreiches und lebendiges Miteinander gelebt werden kann.
Dabei ist der Vorstand besonders gefordert und nimmt die Verantwortung auch wahr. Für Fragen können alle jederzeit eine eMail senden an: info@woma-maur.ch
Aktuell verhandelt die WOMA über eine Liegenschaft in Ebmatingen.
Kurz nachdem die Generalversammlung dem Vorstand bezüglich Erweiterung des Portfolios mehr Kompetenzen eingeräumt hat, ergab sich bereits die Gelegenheit, auf eine Liegenschaft zu bieten. Der Vorstand hat eine Offerte abgegeben und ist nun gespannt auf die Antwort.
Sollte diese positiv ausfallen, wird in Kürze eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen, welche über den Ankauf einer Liegenschaft befinden soll.
Die Eidgenössische Volksinitiative "Ja zu fairen Mieten", kurz "Mietpreis-Initiative", verlangt eine regelmässige Überprüfung der Mietzinse und gegebenenfalls deren Anpassung.
Dabei soll die Grundlage für "faire" Mieten die sogenannte Kostenmiete sein, welche die WOMA heute schon kennt, und somit übermässige Renditen verhindert werden.
Gegner und Gegnerinnen des Begehrens monieren, dass damit die Probleme im Wohnungsmarkt nicht gelöst werden. Wichtige Fakten wie das knappe Raumangebot, die steigenden Bodenpreise, komplizierte Bewilligungsverfahren und nachbarschaftliche Einsprachen würden nicht berücksichtigt.
Der Initiativ-Text hier klicken
Die kantonale "Volksinitiative für mehr günstige und gemeinnützige Wohnungen", kurz "Wohnungsinitiative" verlangt, dass der Kanton Zürich und die Gemeinden aktiv für ein gutes Angebot an bezahlbaren und ökologischen Wohnungen im Kanton Zürich sorgen.
Vor allem soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker fördern: durch die Vergabe von Baurechten sowie durch Darlehen und Staatsbeiträgen. Gleichzeitig soll er selber eine öffentlich-rechtliche Wohnbaugesellschaft gründen, die günstigen Wohnraum für die Bevölkerung im Kanton Zürich erstellt und anbietet.
Der Regierungsrat sieht in der Initiative eine Konkurrenz zu Genossenschaften und privaten Bauträgern und fürchtet massive Kosten für den Staat. Stattdessen unterbreitete er einen Gegenvorschlag, der Kanton und Gemeinden verpflichten soll, innerhalb von drei Jahren konkrete Massnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für mehr Wohnraum vorzulegen. Dazu zählen Deregulierung, beschleunigte Bauverfahren und verstärkte Förderung von Verdichtungsprojekten.
Der Text der Initiative hier klicken
Nachdem der Leitzins der SNB erst kürzlich gesunken ist, erfolgte gestern ein weiterer Zinsschritt: auf 1.25 Prozent. Das hat Auswirkungen auf die Mietzinse.
Die mietende Bevölkerung kann in diesem Fall mit einer Budgetentlastung rechnen oder sie zumindest beim Vermieter einfordern. Die WOMA-Mietenden müssen gar nichts tun: Jene welche Anspruch auf Mietzinsreduktion haben, werden automatisch informiert.
Was es beim hypothekarischen Referenzzinssatz zu beachten gibt - Cash, 1.9.2025 hier klicken
Das wichtigste Traktandum war zweifellos die Anpassung der Statuten.
Neu verlangt das Gesetz dafür die Anwesenheit einer Notariatsperson, weshalb der Vorstand eine umfassende Überarbeitung der Statuten vorgenommen hat.
Zentrales Anliegen war dabei, die Handlungskompetenz des Vorstands beim Erwerb von Liegenschaften zu stärken.
Nach intensiven Diskussionen hat die Generalversammlung die überarbeiteten Statuten angenommen. Damit erhält die WOMA eine realistische Chance, ihre Wachstumsziele auf dem Liegenschaftenmarkt zu erreichen.
Die neuen Statuten werden den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern in gedruckter Form zugestellt und zudem hier veröffentlicht.
Mit der Anpassung der Statuten delegiert die Generalversammlung die Kompetenz an
den Vorstand, die jährliche Investitionssumme
nun auch für den Kauf oder Verkauf von Liegenschaften und Baurechten verwenden zu dürfen.
Mit dieser Kompetenz ist der Vorstand in der Lage Ankäufe mit einem Marktwert von rund CHF
5’600'000.- zu prüfen, eine bindende Offerte abzugeben und dieses Geschäft bei einem Zuschlag durch die Verkäuferschaft sofort umzusetzen.
Berechnungsbeispiel:
- Mietertrag 2023: CHF 1’130’700
- Tragbarkeitszins: 5%
- Ertragswert: CHF 22’614’000
- Beschränkung der Investition: 10%
Max. jährliche Investition: CHF 2’261’400
Bei einer Belehnung von 60% durch eine Hypothekenfinanzierung und CHF 2'261'400.-
Eigenkapital, beträgt der zur Verfügung stehende Marktgegenwert CHF 5'653'500.-.
Dieser Marktwert entspricht aktuell zirka 10 Wohnungen und einem Grundstückanteil von 50% an der Gesamtinvestition.
Der Vorstand wird laufend über seine Aktivitäten bezüglich Wachstum berichten.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) senkt den Leitzins erneut – um 25 Basispunkte, er liegt nun bei 0 Prozent. Die Währungshüter begründen die Senkung mit der sehr tiefen Inflation. Es handelt sich um die sechste Zinssenkung in Folge.
Quelle: SRF, 19.6.2025
Für Mieterinnen und Mieter in der Schweiz ändert sich vorerst nichts an der mietrechtlich relevanten Zinssituation.
Zuletzt war der Referenzzinssatz für Wohnungsmieten im März um 25 Basispunkte gesenkt worden – es war die erste Senkung seit Juni 2020. Seither konnten Mieterinnen und Mieter in vielen Fällen eine Reduktion ihrer Miete um 2.91 Prozent beantragen.
Quelle: SRF, 2.6.2025
- Link zum Artikel
Nach der fünften Zinssenkung in Folge liegt der Leitzins nun bei nur noch 0,25%.
Die Nationalbank senkt den SNB-Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 0,25%. Den heutigen Zinsschritt begründet die Notenbank mit schwachem Inflationsdruck und erhöhten Abwärtsrisiken.
«Die Nationalbank wird die Lage weiter genau beobachten und die Geldpolitik wenn nötig anpassen, um sicherzustellen, dass die Inflation mittelfristig im Bereich der Preisstabilität bleibt.» Die mittlerweile fünfte Leitzinssenkung der SNB entspricht den allgemeinen Erwartungen, im Vorfeld war aber auch vor einer Überraschung gewarnt worden.
Quelle: IMMOBILIEN Business, 20.3.2025
- Link zum Artikel
Am 23. Mai 2025 ist der nächste Tag der Nachbarschaft
Jedes Jahr feiern immer mehr Städten und Gemeinden den Tag der Nachbarschaft, denn seine Nachbarn zu kennen trägt viel zur Lebensqualität bei.
Schauen Sie nach, mit welchen Aktionen in Ihrer Gegend die gute Nachbarschaft unterstützt wird und schliessen Sie sich an.
Informationen unter: www.tagdernachbarschaft.ch
In vielen Tourismusregionen wird es für Einheimische immer schwieriger, erschwinglichen Wohnraum zu finden.
Einige Gemeinden im Kanton Graubünden sehen in Wohnbaugenossenschaften ein wirksames Gegenmittel.
Wie finden Einheimische noch Wohnungen, die für sie bezahlbar sind? Diese Frage stellt sich besonders akut in den Tourismusorten, nicht nur im Kanton Graubünden, sondern auch in anderen Bergregionen.
Gründe dafür sind unter anderem das Zweitwohnungsgesetz, das die Spekulation mit bestehenden Häusern fördert, und die Coronapandemie, die das Interesse an Immobilien in den Dörfern geweckt hat. Die Folge ist, dass die Mieten steigen und es für die Einheimischen immer schwieriger oder unmöglich wird, eine bezahlbare Wohnung zu finden.
Quelle: SRF 7.3.2025 - Link zum Artikel
Hypothekarischer Referenzzinssatz sinkt auf 1.50 Prozent!
Der hypothekarischen Referenzzinssatz geht von 1.75 auf 1.50 Prozent zurück, wie das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) am Montag mitteilt. 2023 war er in zwei Schritten von 1.25 auf 1.75 Prozent geklettert und verharrte seither auf diesem Niveau.
Ob die WOMA-Mieten nun sinken, ist noch nicht ganz klar, wir informieren aber rechtzeitig.
Es dürfte nicht langweilig werden!
Durch die angekündigte Statutenänderung darf mit interessanten Voten gerechnet werden. Wir sind jetzt schon gespannt, wie der Entscheid ausfallen wird.
Bei dieser Gelegenheit: Mitglieder* sollen daran erinnert werden, dass die Mitgliedschaft in der Genossenschaft nicht nur die Benutzung genossenschaftlicher Einrichtungen erlaubt und vermehrte Mitwirkungsmöglichkeiten einräumt, sondern im Gegenzug nach einem verstärkten Engagement ruft.
Darum erwarten wir eine hohe Beteiligung Ihrerseits!
* Über gendern und Sterne in der Schriftsprache kann bestens diskutiert werden. Was die deutsche Sprache aber nicht vorsieht, ist eine weibliche Form von "Mitglieder": Mitgliederinnen gibt es nicht!
Sicher ist: alle stimmberechtigten Menschen sind willkommen. (Auch "Mensch" ist ein Neutrum)